Walze:
Die Walze, wohl die älteste Steuertechnik in den Drehorgeln. Leider hört man diese Instrumente immer seltener, da es an den geigneten Leuten fehlt, die noch in der Lage sind solche Walzen herzustellen, was natürlich immer auch eine sehr kostspielige Angelegenheit ist. Bei diesen Instrumenten ist das Musikgut meistens auf 6 bis max. 10 Lieder pro Walze eingeschränkt.
Für jeden Drehorgelspieler ein solches Instrument zu besitzen, ist sicherlich das höchste aller Drehorgelgefühle.
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Lochband:
Das Lochband ist in der Drehorgelszene das weitverbreiteste Steuersystem. Mit den zwei zur Verfügung stehenden Unter- oder Überdruck Systemen, (Pneumatik) werden für viele Drehorgelspieler nostalgische Gefühle geweckt. Natürlich mit einigen Nachteilen behaftet, denn der Rollenbedarf um die Zuhörer zu begeistern bedarf einigen Platzes. Sicherlich ist das Angebot an Musik sehr gross. Die Herstellung guter Musik bedarf einiges an Können, was nicht immer gegeben ist. Musik ist eine Geschmacksache und ich möchte mich hier auf keine weiteren Diskusionen einlassen. |
Micro-Chip:
Winzig in der Abmessung, weitgehend unempfindlich gegen äussere Einflüsse mit einer bis dahin nie für möglich gehaltenen Präzision, hat der 'Chip' die Ansammlung von vielen Millionen Impulsen mit kaum nennenswertem Platzbedarf ermöglicht. Rasches und den Zuhörern vertraute Musik einzuspielen sind die wirklichen Vorteile dieses neuesten Systems. Sonst hat sich an diesen Drehorgeln nicht vieles geändert, denn die Musik wird nach wie vor mit Luft welche vom Ventielladen auf die Pfeifen strömt - wie bei allen anderen Drehorgeln - erzeugt. |
Im unteren Bild, Animation einer Pneumatischen- Lochbandsteuerung. |
Für weiter und Ausführliche Auskünfte schauen Sie
bei der Web-Seite
www.Drehorgelmann.ch
nach. Dort sind die drei Steuersysteme bis ins
Detail bestens beschrieben. |
Animation der pneumatischen Drehorgelsteuerung im Internet gefunden. |